Leidmedien

“Medien schaffen Wirklichkeit – Journalistinnen und Journalisten wissen das und bedienen sich leider dennoch häufig einseitiger Sprachbilder, Floskeln und Klischees. Formulierungen wie „an den Rollstuhl gefesselt“ oder „leidet an“ lassen negative Bilder im Kopf entstehen, die das öffentliche Bild behinderter Menschen prägen. Für sie heißt das, dass sie oft nur als Leidende, Opfer oder Helden wahrgenommen werden. Andere Lebensbereiche rücken in den Hintergrund, zugunsten von “Schubladen”, in die das Leben vieler behinderter Menschen nicht hinein passt. Statt ausgewogen zu informieren,  festigen die „Leidmedien“, wie wir sie nennen, das verbreitete Bild von Behinderung: Das schwere Schicksal, das überwunden werden muss – obwohl viele Menschen gerne leben, gerade auch mit ihrer Behinderung.”

Wie über Menschen mit Behinderung häufig berichtet wird –  und wie man stattdessen aber auch anders über Menschen mit Behinderung berichten kann: Wird dokumentiert auf Leitmedien.de.

www.leitmedien.de

About designabilities

http://www.design-research-lab.org/team/tom-bieling/
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